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Wohnungssuche: Tipps und Tricks

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Wohnung? Insbesondere in Städten ist der Wohnungsmarkt oftmals angespannt und teils unübersichtlich. Ob in den verschiedenen Wochenzeitungen oder den zahlreichen Immobilienportalen – es ist eine echte Herausforderung geworden, die Traumwohnung unter den vielen Angeboten zu finden! Hinzu kommen wichtige Fragen rund um die eigenen Wünsche, Bewerbungsverfahren, Timings und vielem mehr. Dabei gibt es zahlreiche einfache, aber wichtige Tipps, wie Sie die Wohnungssuche erfolgreich gestalten können. Die Stadtfelder zeigen Ihnen, was es bei der Wohnungssuche zu beachten gibt.


Hilfreiche Tipps: Wohnungssuche richtig vorbereiten

Vorbereitung ist alles: auch im Falle einer Wohnungssuche. Natürlich gibt es nicht „die“ Musterlösung zur Vorbereitung auf eine anstehende Wohnungssuche, da jede Suche, Besichtigung und Verhandlung rund um eine neue Wohnung unterschiedlich verlaufen kann. Wer sich jedoch die folgenden Tipps zu Herzen nimmt, startet gut vorbereitet in die Wohnungssuche:

Der richtige Zeitpunkt fĂĽr die Wohnungssuche

Starten Sie die Suche – falls es die Umstände zulassen – mindestens drei bis vier Monate vor geplantem Umzug. Das ist natürlich nicht immer möglich, insbesondere wenn Sie an einen Termin gebunden sind. Ein früher Start der Suche hat jedoch den Vorteil, dass Sie weniger in Zeitdruck geraten. Außerdem genießen Sie so mehr Auswahl an Wohnungen zu unterschiedlichen Einzugsterminen und können mehrere Besichtigungstermine wahrnehmen. Wenn Sie auf der Suche nach einer Drei-, Vier- oder Fünf-Raum-Wohnung sind, machen Sie sich bewusst, dass Sie im Sommer mit vielen Familien konkurrieren könnten. Insbesondere wenn schulpflichtige Kinder im Haushalt leben, sind die Sommerferien der präferierte Zeitraum für einen Umzug. Sollten Sie also kinderlos sein, versuchen Sie den Winter für Ihre Wohnungssuche zu forcieren.

Für Studierende und Ein- bis Zwei-Raum-Wohnungssuchende gilt: Halten Sie schon zum Jahreswechsel oder im Sommer Ausschau nach einem Zimmer oder einer Wohnung. Studierende, die ihr Studium beendet haben, suchen zu dieser Zeit nach Nachmietern für ihre Wohnung oder ihre Zimmer in Wohngemeinschaften. Die meisten Studierenden suchen dann zum Semesterbeginn im April oder Oktober nach neuen Wohnungen, sodass größerer Andrang wahrscheinlich ist.

Budget festlegen

Das Budget spielt selbstverständlich eine ausschlaggebende Rolle bei der Wohnungssuche und der späteren Auswahl, welche Wohnung Sie mieten. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Finanzen und schätzen Sie von Beginn an ein, welcher monatliche Mietpreis für Sie in Frage kommt. So sparen Sie sich unnötige Besichtigungstermine. Planen Sie hierbei realistisch und beachten Sie auch, ob Sie einen befristeten oder unbefristeten Arbeitsvertrag haben – sodass Sie auch langfristig im Blick haben, welche Wohnung preislich zu Ihnen passt. Natürlich gilt gleiches auch für Wohnungssuchende auf Zeit. Insbesondere möblierte Wohnungen sind häufig etwas teurer, da Sie auch für das Wohnungsinventar einen gewissen Teil zur monatlichen Miete zahlen.

Ăśberblick verschaffen: der aktuelle Wohnungsmarkt

Verschaffen Sie sich einen Überblick über den aktuellen Wohnungsmarkt! Finden Sie in Ihrer Stadt und Ihrem bevorzugten Viertel eine passende Wohnung für Ihr Budget, oder sollten Sie Ihren Suchradius vielleicht für eine ergiebigere Suche auf einen anderen Stadt- oder Ortsteil erweitern? Online finden Sie eine Vielzahl von Angeboten zur Orientierung wie „Price Maps“ sowie Stadtteilberatungen, um einen Eindruck der durchschnittlichen Mietpreise in Ihren präferierten Stadtteilen zu bekommen.

Prioritäten setzen

Seien Sie kompromissbereit und setzen Sie klar definierte Prioritäten in Bezug auf den gesuchten Wohnraum! Das schärft Ihren Blick bei der Wohnungssuche und Sie finden schneller Ergebnisse, die zu Ihren Wünschen passen. Überlegen Sie sich: Was ist ein absoluter Muss und was wäre lediglich ein toller Bonus?

Ist das Fenster im Bad oder eine Badewanne ein Muss oder nur ein klarer Pluspunkt? Ist der Balkon wirklich unverzichtbar oder verbringen Sie Ihre Zeit im Freien vielleicht ohnehin lieber im Park, sodass der Balkon bloß ein schöner Zusatz wäre? Machen Sie sich eine Liste mit den wichtigsten Kriterien, die Sie an Ihre neue Wohnung stellen.

Viele Wohnungsportale sowie Genossenschaften wie die Stadtfelder bieten Filtermöglichkeiten bei dem Wohnungsangebot auf ihrer Website, um es Ihnen einfach zu machen, die perfekte Wohnung zu finden. Einfach Kriterien auswählen und los geht’s!


Privat, Genossenschaft oder Makler: worin bestehen die Unterschiede?

Achten Sie bei Wohnungsanzeigen darauf, wer die Vermietung betreibt oder ob ein Makler involviert ist. Wenn ein Makler bei einem Wohnungsinserat involviert ist, und die Suche nach einem Nachmieter für die Vermietung übernimmt, kostet Sie dieser nichts. Denn die Kosten des Maklers trägt mittlerweile die Partei, die den Makler in Auftrag gegeben hat. Sollten Sie jedoch einen Makler beauftragen, arbeitet dieser auf Provision. Beachten Sie dies und prüfen Sie dahingehend Ihr Budget!

Alternativ kann es sein, dass das Inserat von einer Wohnungsgenossenschaft stammt. Genossenschaften arbeiten häufig nicht mit normalen Kautionen, sondern Genossenschaftsanteilen. Wenn Sie die Wohnung einer Genossenschaft beziehen wollen, werden Sie also Mitglied in der Wohnungsgenossenschaft und zeichnen entsprechende Anteile. Diese unterscheiden sich jedoch nicht stark von regulären Kautionspreisen und richten sich nach der Größe der Wohnung. Die Vorteile einer Genossenschaft liegen dabei klar auf der Hand: Diese sind meist für ihren guten und direkten Mieterservice bekannt und können zudem mit einem guten Netzwerk punkten. Notrufnummern, Handwerker sowie Hausmeister auf Abruf gehören dabei zum Angebot vieler Genossenschaften.

Bei Privatvermieter*innen gibt es meist nichts Besonderes zu beachten. Privatvermieter*innen haben oft ein enges Verhältnis zu Ihrem Objekt und sind an der Instandhaltung interessiert. In der Regel ist Privatvermieter*innen ein freundliches Verhältnis zu ihren Mieter*innen wichtig und sie suchen die Bewohner*innen bedacht aus. Deshalb ist ein freundliches, offenes Auftreten bei der Besichtigung und Kennenlernen ein großes Plus. Kurzfristige Schadens- oder Schönheitsreparaturen sind zumeist möglich, da Ihnen der Zustand Ihres Kapitals wichtig ist. Außerdem ist hier auch mit netteren Mietpreisen zu rechnen, als bei größeren Hausverwaltungen – denn Privatvermieter*innen geht es mehr um das Miteinander, als den Profit.


Tipps zur Wohnungssuche: Wie finden Sie am besten eine Wohnung?

Es ist so weit: Sie haben sich einen Überblick über den Wohnungsmarkt, Ihre Wünsche und Ihr Budget verschafft und wollen mit der Wohnungssuche starten. Da bleibt gegebenenfalls die Frage offen, wo Sie sich überhaupt nach freien Wohnungen informieren können. Die typischen Anlaufstellen für Wohnungssuchende sind:

  • Immobilienportale
  • Genossenschaften
  • Online-Marktplätze
  • Gruppen in Soziale Medien
  • Aushänge
  • Studentenwerk
  • MaklerbĂĽros

Sie können natürlich auch selbst aktiv werden: Wohnungsgesuche in Anzeigenportalen oder den sozialen Medien sind ein nützliches Hilfsmittel, um Wohnungsangebote zu erhalten. Die klassische Mund-zu-Mund-Propaganda im Bekanntenkreis hilft auch nach wie vor – geben Sie bekannt, dass sie wohnungssuchend sind und ihr soziales Umfeld wird die Augen für Sie nach Aushängen und Inseraten offenhalten. Häufig erfahren Sie so von Leuten, die einen Nachmieter für Ihre Wohnung suchen oder von freistehendem Wohnraum wissen.

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Mit bleibendem Eindruck eine Wohnung finden: Tipps zur Kontaktaufnahme

Wenn Ihnen endlich ein Inserat zusagt, dann vergessen Sie nicht: der erste Eindruck zählt! Seien Sie nicht zu schüchtern und versuche Sie einen positiven und aufgeschlossenen Eindruck zu hinterlassen. Dies funktioniert schriftlich oder telefonisch. Tipps zur ersten Kontaktaufnahme geben wir Ihnen hier.

Schriftlicher Kontakt – eine Nachricht von vielen

Die meisten Wohnungsanzeigen verschwinden schneller wieder aus den Immobilienportalen, als Sie gucken können – insbesondere bei attraktiven Mietpreisen. Daher empfiehlt es sich, ein Anschreiben vorzubereiten. Wenn Sie dieses parat haben, können Sie im Falle einer entsprechenden Anzeige oder eines Wohnungsangebots schnell handeln. Diese Punkte sollten Sie dabei immer beachten:

  • Anrede ĂĽberprĂĽfen: Gibt es im Inserat einen konkreten Namen? Dann nennen Sie diesen auch und sprechen Sie den oder die Vermieter*in direkt an. So gewährleisten Sie, dass der oder die Empfänger*in auch weiĂź, dass Sie sich mit dem Inserat beschäftigt haben und keine „Massen-E-Mails“ versenden.
  • Immobilie nennen: Geben Sie im besten Fall die konkrete Immobilie an. Möglicherweise hat die Vermietung, der Makler oder die Person mehrere Wohnungen inseriert und kann Ihr Anliegen so direkt verorten.
  • Kontaktdaten angeben: Vergessen Sie nicht Ihre Handynummer und E-Mail-Adresse anzugeben, damit Sie erreicht werden können. FĂĽr mögliche Rechtschreibfehler empfiehlt es sich stets beides anzugeben.
  • Kurzes Motivationsschreiben: Wer sind Sie? Was ist Ihre aktuelle Tätigkeit? Was sind Ihre finanziellen Mittel? Wie lange wollen Sie die Immobilie beziehen? Geben Sie der Vermieterin oder dem Vermieter ein möglichst persönliches Bild von Ihnen, um herauszustechen.

Telefonischer Kontakt – häufig die bessere Wahl

Seien Sie nicht schüchtern und greifen Sie zum Hörer, wenn Ihnen eine Wohnungsanzeige sehr zusagt oder Sie ein Wohnungsangebot erreicht. Beliebte Wohnungen erhalten in Kürze zahlreiche Anfragen – viele davon über das Kontaktformular der Immobilienportale. Um herauszustechen, empfiehlt es sich, den kurzen Weg zu wählen und einfach anzurufen. Hier haben Sie den Vorteil, dass Sie jemanden direkt am anderen Ende haben und Sie mit einem offenen und freundlichen Verhalten direkt Pluspunkte sammeln können. Zusätzlich haben Sie so die Möglichkeit, offene Fragen im direkten Gespräch zu klären.

Wie eine E-Mail untergehen kann, so kann es auch sein, dass der Andrang telefonisch sehr hoch ist: bleiben Sie beharrlich und versuchen Sie es erneut, wenn Sie beim ersten Versuch nicht direkt jemanden erreichen.


Die neue Wohnung bekommen: Tipps fĂĽr den Besichtigungstermin

Der erste Besichtigungstermin steht an und Ihre Nervosität steigt. In so einem Moment können auch gerne mal wichtige Dinge durchrutschen. Damit Ihnen das nicht passiert, finden Sie hier in Kürze die wichtigsten Punkte für die anstehende Wohnungsbesichtigung:

Ihre Unterlagen fĂĽr Bewerbung und Mietvertrag

Typische Unterlagen, die Sie für einen Besichtigungstermin benötigen, sind:

  • Einkommensnachweise
  • Schufa-Auskunft
  • Bescheinigung zur Mietschuldenfreiheit (von vorheriger Vermietung)
  • Kopie des Personalausweises
  • Kurzbewerbung mit persönlichen Daten, beruflicher und familiärer Situation
  • bei Azubis, Studierenden und Minderjährigen: BĂĽrgschaft der Eltern
  • fĂĽr Studierende: Immatrikulationsbescheinigung und Studierendenausweis

Denken Sie daran, sich um die Unterlagen für Ihre Bewerbungsmappe frühzeitig zu kümmern und gegebenenfalls zu beantragen. Manche Vermieter*innen setzen auch auf Mieterselbstauskünfte, welche Sie im Vorfeld oder während des Besichtigungstermins erhalten. Weitere Tipps und Tricks rund um Bewerbung, Besichtigung und Co. erhalten Sie in unserer kostenlosen Wohnungsbesichtigungs-Checkliste.

Professionelles Auftreten

Wie heißt die Person, die Sie beim Besichtigungstermin in Empfang nimmt? Wie groß ist die Wohnung und was kostet sie? Wenn Sie diese Informationen schon vor der Besichtigung aus der Wohnungsanzeige entnehmen können, verinnerlichen Sie diese für den Termin. Dies wirkt organisiert und zuverlässig. Außerdem können Sie weitere Pluspunkte mit den folgenden Do’s für eine Besichtigung sammeln:

  • gepflegtes Aussehen (Haare, Kleidung)
  • pĂĽnktliches Erscheinen
  • höfliches Auftreten
  • gute Umgangsform

Mit wenig Aufwand können Sie also schon viele Pluspunkte sammeln und einen guten ersten, persönlichen Eindruck hinterlassen.

Verhalten bei einer Absage

Sollten Sie eine Absage für eine Wohnung erhalten, bedanken Sie sich dennoch für die Rückmeldung und machen Sie deutlich, dass Sie weiterhin auf Wohnungssuche sind. Vereinbaren Sie, wenn möglich, dass sich die Person weiterhin mit ähnlichen Wohnungsangeboten bei Ihnen melden kann.


Mietwohnung finden: Tipps für Einkommensschwächere

Ist Ihre finanziell eher angespannt und zählen Sie sich zur einkommensschwächeren Gruppe? Dann lassen Sie auf jeden Fall Ihren Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein (B-Schein) checken. Dieser Anspruch richtet sich nach den örtlichen Einkommensgrenzen. Mithilfe des Wohnberechtigungsscheins können Sie sich auf öffentlich geförderte Sozialwohnungen bewerben, die heutzutage auf moderne Neubauwohnungen oder frisch sanierte Wohnungen sein können.  Informieren Sie sich bei Ihrer Stadt!

Unser Tipp: Viele Wohnungsanbieter haben ein spezielles Angebot – ähnlich wie unsere Wohnungen mit Bürgergeld (Hartz 4). Gehen Sie gezielt auf die Suche, um finanziell passende Inserate zu finden.


Wohnung suchen: Tipps, die wirklich helfen

Fassen wir kurz zusammen: eine Wohnungssuche kann sowohl in Großstädten als auch auf dem Land umfangreich und langwierig sein. Mit der richtigen Vorbereitung können Sie sich jedoch den Stress von den Schultern nehmen und schon bald Mieter*in Ihrer Traumwohnung sein. Verschaffen Sie sich einen Überblick über den Wohnungsmarkt und legen Sie Ihrer Wünsche, Kriterien und Budget frühzeitig realistisch fest.

Agieren Sie schnell, indem Sie sich ein Anschreiben mit allen wichtigen Informationen vorbereiten und Wohnungsanzeigen oder Wohnungsangebote umgehend anfragen können. Seien Sie jedoch auch mutig und greifen Sie auch mal zum Telefon! Wenn es zu einem Besichtigungstermin kommt, treten Sie professionell und gepflegt auf. Haben Sie alle wichtigen Unterlagen parat und stellen Sie sich auf Rückfragen der Vermietung ein.

Wenn Sie diese Tipps beachten, sollten Sie die Wohnungssuche bald erfolgreich beenden!

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