In der Pablo-Neruda-Straße ist ganz schön was los: Eine umfassende Strangsanierung forderte den Bewohner*innen einiges ab! Doch der Aufwand lohnt sich: Auch die Internetverbindung soll am Ende schneller sein als zuvor – wir haben den Vorstand gefragt, wie es um den Glasfaserausbau in unseren Gebäuden steht.
Ein Interview mit dem Vorstand
Herr Schneider, welche Rolle spielen die Glasfaseranschlüsse in der Pablo-Neruda-Straße für die weitere Digitalisierung im Bestand?
“Der Bedarf an schnellen und stabilen Internetverbindungen wächst auch bei uns stetig: Viele unserer Mitglieder arbeiten teilweise im Homeoffice, nutzen Streamingdienste oder digitale Anwendungen im Alltag. Eine leistungsfähige Internetversorgung gehört deshalb heute genauso zur Wohnqualität wie eine moderne Heizung oder eine gute Energieversorgung. Deshalb beschäftigen wir uns als Genossenschaft schon seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema Glasfaser.
Dabei setzen wir bewusst auf eine partnerschaftliche Lösung mit einem regionalen Anbieter. Aktuell führen wir Gespräche mit der MDCC, die seit vielen Jahren ein leistungsfähiges Glasfasernetz in Magdeburg betreibt und aktuell weiter ausbaut. Für uns ist wichtig, dass unsere Mitglieder eine zuverlässige, schnelle und langfristig stabile Internetversorgung erhalten und das mit einem Partner, der die Stadt und unsere Wohnquartiere gut kennt.”
Wie lange dauert es, bis alle Gebäude der Genossenschaft ans Glasfasernetz angeschlossen sind?
Jörg Koßmann: “Über einen konkreten Fahrplan stimmen wir uns derzeit mit der MDCC ab. Der Ausbau hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der technischen Situation in den Gebäuden, von geplanten Modernisierungsmaßnahmen und natürlich auch von den Ausbauplänen unserer Partner.
Wir gehen deshalb Schritt für Schritt vor. Wenn größere Modernisierungen stattfinden – wie jetzt in der Pablo-Neruda-Straße – prüfen wir immer, ob sich Glasfaser gleich mit verlegen lässt. Das ist technisch und wirtschaftlich oft der sinnvollste Weg.
Unser Ziel ist es, den Glasfaserausbau für den Bestand der DSW in den kommenden Jahren kontinuierlich voranzubringen und möglichst allen Mitgliedern den Zugang zu moderner Internettechnologie zu ermöglichen.”
Was raten Sie Bewohner*innen, die sich über eine schlechte Internetverbindung ärgern?
Jörg Koßmann: “Wenn die Internetverbindung nicht zufriedenstellend ist, lohnt sich zunächst ein Blick auf den bestehenden Tarif oder auf den Router. Oft kann bereits ein moderneres Gerät oder ein anderer Tarif eine deutliche Verbesserung bringen. Ein Vorteil unserer Zusammenarbeit mit der MDCC ist außerdem, dass Mitglieder bei technischen Fragen direkt einen regionalen Ansprechpartner haben. Wer Probleme mit seinem Anschluss hat oder sich beraten lassen möchte, kann sich also direkt an MDCC wenden.
Jens Schneider: “Und das ist kein leeres Versprechen: Die Ansprechpartner sitzen hier in Magdeburg, nicht irgendwo in einem anonymen Callcenter. Das macht einen echten Unterschied. Sowohl für die Reaktionszeit, aber auch für das Gefühl, dass sich jemand wirklich zuständig fühlt.”
