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Heizkosten senken

Richtig heizen: Wie lässt sich Geld sparen?

Hält die kalte und nasse Jahreszeit Einzug, machen wir es uns gerne warm und gemütlich in den eigenen vier Wänden. Die meisten von uns fühlen sich bei 20-22 °C wohl. Doch das verbraucht Energie, für die Sie zahlen müssen. Bei steigenden Preisen kann es außerdem schnell zu Nachzahlungen kommen.

Mit Blick auf die Kosten und die CO2-Emissionen lohnt es sich daher, Einsparpotenziale aufzudecken und zu nutzen. Immerhin macht das Heizen fast drei Viertel des Energieverbrauchs eines Privathaushaltes aus. Durch einfache Maßnahmen können Sie Ihren Verbrauch und damit Ihre Heizkosten deutlich senken. Wir zeigen Ihnen, wie!

Heizen in Wohnungen der DSW

Unsere Objekte wurden ab Mitte der 1990er-Jahre saniert bzw. instandgesetzt. Dazu zählte auch die Dämmung, um Wärmeverluste zu vermeiden – und das nicht nur in Wohnungen, sondern auch an Dächern und in unseren Kellern. Damit sind unsere Wohnungen an dieser Stelle bestens aufgestellt.

Ab 2021 liegen die durchschnittlichen Heizkosten in DSW-Wohnungen bei ca. 0,95 €/m² im Monat bzw. 11,40 €/m² im Jahr. Diese Werte beruhen auf einem Durchschnitt von sieben Wohngebäuden aus unserem Bestand. Je nach Wohnungsgröße und Sanierungsstand des Objekts können die Heizkosten vom Durchschnittswert abweichen.

Die richtige Raumtemperatur: Wie warm sollte es sein?

Nur wenige Grad können sich deutlich auf Ihre Energiekosten auswirken. Natürlich kommt es immer auf die individuelle Wohlfühltemperatur an, aber diese Angaben helfen Ihnen bei der Orientierung:

  • Wohnbereich: 20-22 °C
  • Küche: 18 °C
  • Schlafzimmer: 17-18 °C (darunter steigt das Schimmelrisiko)
  • Bad: 22 °C

Über Nacht kann die Temperatur in Wohn- und Arbeitsräumen um 4 bis 5 °C abgesenkt werden.

Heizkosten sparen durch richtiges Heizen

Bewusstes Heizen kann in der Heizperiode von Oktober bis April eine Menge Energie sparen. Folgende Punkte können Sie beachten, um Ihre Heizkosten zu senken – ohne dabei frieren zu müssen:

Sparsam heizen: Thermostatventile nutzen

Thermostatventile sorgen für konstante Raumtemperaturen und drosseln die Energiezufuhr, sobald Ihre Wunschtemperatur erreicht ist. Mit modernen Thermostatventilen lassen sich bis zu 8 % Heizenergie einsparen. Bei Reglern an den Heizkörpern wird ein mittlerer Wert – beispielsweise 3 von 5 – empfohlen, um eine angenehme Temperatur zu erhalten.

Das sind die empfohlenen Einstellungen für die verschiedenen Räume:

  • Wohnbereich: Stufe 3
  • Küche: Stufe 2,5
  • Schlafzimmer: Stufe 2,5
  • Bad: Stufe 3,5 bis 4

Programmierbare Thermostatventile steuern die Heizung sogar nach Uhrzeit. So können Sie am Tag und in der Nacht verschiedene Temperaturen einstellen. Bei Reglern oder Bedienungen, die nicht direkt am Heizkörper erfolgen, sollten Sie die Ventile auf die höchste Stufe aufdrehen.

Regelmäßiges und richtiges Entlüften

Wenn die Heizung nicht warm wird oder plätschernde, gurgelnde Geräusche macht, befindet sich Luft im Heizkörper. Ist am Regler ein Entlüftungsventil mit Vierkantstift, können Sie das Entlüften selbst erledigen. Alternativ geben Sie uns Bescheid.

Temperaturabsenkung bei Abwesenheit und in der Nacht

Sind Sie länger nicht zu Hause, lohnt es sich, die Temperaturen auf 17-18 °C abzusenken – wie auch nachts. Kälter als 15 °C sollte es dabei jedoch nicht werden, sonst droht Schimmelgefahr.

Heizen mit Strom vermeiden

Mit Strom zu heizen ist meist teurer. Heizlüfter sind daher nicht als Hauptwärmequelle zu empfehlen, können aber kurzfristig unterstützen, wenn Sie es in einem Raum schnell wärmer haben möchten. Dafür verwenden Sie am besten Ökostrom.

Weitere Tipps, um Heizkosten zu sparen

Sie können zusätzlich viele kleine Maßnahmen nutzen, die für sich allein keinen großen Ausschlag geben, in der Summe aber spürbar sind:

Fünf Minuten stoßlüften statt dauerhafter Kipplüftung. Das sorgt auch für bessere Luftqualität.

Rollläden abends und nachts nutzen, denn ältere Fenster dämmen nicht so gut wie Wände.

Vorhänge haben eine ähnliche, wenn auch geringere Wirkung als Rollläden.

Fenster und Türen abdichten: Auch dafür gibt es in Baumärkten Dichtungsbänder. Stellen Sie jedoch ein Mindestmaß an Luftzirkulation sicher.

Die Außenwand hinter Heizkörpern dämmen, damit die abgegebene Wärme nicht direkt entweicht. Dafür gibt es spezielle Isolationsmöglichkeiten wie Dämmmatten in Baumärkten.

Heizkörper nicht verdecken, d. h. keine Möbel oder Vorhänge davor platzieren. Auch keine nasse Wäsche auf dem Heizkörper trocknen: Das erhöht die Luftfeuchtigkeit und damit die Schimmelgefahr.

Angemessene Kleidung tragen: Bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt muss es kein T-Shirt sein. Wer einen Pullover trägt, spart tatsächlich Heizkosten.

Einflussfaktoren auf Ihre Heizkosten kennen

Wann Sie wie heizen, hängt von vielen Faktoren ab: Ihrer Raumgröße, der Art der Regelung Ihrer Heizung und nicht zuletzt von Ihrer Dämmung. Damit wird in einem schlecht gedämmten Altbau anders geheizt als in einem Neubau. Holen Sie für Ihre Wohnung daher die nötigen Informationen ein, um die richtigen Einstellungen vorzunehmen und Ihr Heizverhalten anzupassen.

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