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Nicht nur reden, sondern machen!

Nicht nur reden, sondern machen!

Wir unterstützen die Stadt Magdeburg bei der Unterbringung ukrainischer Kriegsflüchtlinge. Die Bilder zerstörter ukrainischer Städte und flüchtender Menschen haben international großes Entsetzen ausgelöst. Umso schöner war es zu sehen, wie groß die Solidarität und Hilfsbereitschaft in Deutschland und anderen europäischen Ländern ist – und wie schnell und unkompliziert diese Hilfe bei den Flüchtenden ankam. Auch bei uns in Magdeburg!

Die Stadt Magdeburg richtete umgehend einen Sonderstab unter der Leitung unserer 1. Bürgermeisterin und Sozialbeigeordneten Simone Borris ein. In Windeseile wurde die Versorgung und Unterbringung der Flüchtenden organisiert und unter anderem die Hermann-Gieseler-Halle zur Erstaufnahmeeinrichtung umfunktioniert – auch dank der Hilfe von Privatpersonen und lokalen Vereinen.

In den ersten zwei Wochen kamen rund 2.000 Menschen

„In Magdeburg leben rund 800 Menschen ukrainischer Herkunft. Da ist es verständlich, dass viele von ihnen Familienangehörige aufnehmen werden”, beschreibt Simone Borris die Situation. In den ersten zwei Wochen kamen demnach bereits rund 2.000 Menschen aus der Ukraine nach Magdeburg – mehr als die Hälfte von ihnen fanden bei Privatpersonen ein vorübergehendes Zuhause.
Viele möchten helfen, aber es Bedarf auch einer guten Koordinierung. Wir haben daher früh mit dem Sonderstab und Frau Borris im Austausch gestanden und besprochen, was wir konkret tun können”, verdeutlicht unser Vorstand Jens Schneider. „Für uns war es auch besonders schön, das Engagement unserer Mitglieder und Mitarbeitenden zu sehen – ob durch die Aufnahme von Geflüchteten, Spenden oder sonstige Unterstützung”, hebt Jens Schneider hervor.

Die DSW stellt ausgestattete Wohnungen zur Verfügung Neben der Hermann-Gieseler-Halle wurden weitere Sporthallen in Magdeburg zu Erstaufnahmeeinrichtungen umfunktioniert, später wurden die Geflüchteten zentral in den Messehallen aufgenommen. Darüber hinaus spiegelte die Zahl der Wohnungsangebote die Hilfsbereitschaft der Magdeburger wider. „Doch selbst, wenn wir die Menschen mit Wohnungen versorgen können, ist die fehlende Ausstattung meist ein großes Problem”, merkt Simone Borris an.

Hier konnten wir direkt helfen – und mehrere Wohnungen samt wichtiger Elektrogeräte wie Waschmaschinen oder Küchengeräte zur Verfügung stellen. „In unseren Wohnobjekten in der Hans-Grade-Straße, der Steinbockstraße, der Alexander-Puschkin-Straße und dem Meseberger Weg haben wir schnell einige gut ausgestattete Wohnungen zur Verfügung gestellt. Das war eine echte Herzensangelegenheit und wir freuen uns, den Menschen so unbürokratisch helfen zu können”, unterstreicht DSW-Vorstand Jörg Koßmann.

Welle der Solidarität in Magdeburg

Nicht nur wir, auch andere Wohnungsgenossenschaften und viele Vereine sowie Privatpersonen haben mit vollem Einsatz geholfen, den ankommenden Menschen bestmöglich zu helfen. Simone Borris war ob der enormen Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung überwältigt. „Wir wollten direkt und unbürokratisch helfen. Das gestaltete sich zu Beginn allerdings schwierig, da wir nicht genau wussten, wann wie viele Menschen Magdeburg erreichen. Hier war die Hilfe der vielen Freiwilligen Gold wert”, beschreibt Simone Borris.

Inzwischen laufe alles viel strukturierter, aus vielen verschiedenen, über die Stadt verteilten Anlaufstellen wurde eine zentrale in den Messehallen. Dort kümmern sich hauptamtliche Helfer aus der Stadtverwaltung um alle notwendigen Schritte. „Aktuell versuchen wir, Freizeitaktivitäten für die dort untergebrachten Kinder auf die Beine zu stellen. Auch dafür haben sich bereits viele Freiwillige gemeldet, die etwas anbieten wollen”, freut sich Simone Borris. So konnte den Geflüchteten in kurzer Zeit geholfen werden, in Deutschland anzukommen. Wir freuen uns sehr, unseren Beitrag hier geleistet zu haben und weiterhin zu leisten. Wieder einmal hat sich die Richtigkeit des genossenschaftlichen Grundgedankens gezeigt: Gemeinsam schaffen wir alles besser. Gemeinsam als Magdeburger, als Stadtfelder oder einfach als Menschen bewegen wir Großes. Dafür danken wir Ihnen allen!

Unser DSW Vorstand im Gespräch mit Simone Borris - neue Oberbürgermeisterin Magdeburgs
Jörg Koßmann, Simone Borris und Jens Schneider (v.l.n.r.)

Das ist Simone Borris

Simone Borris ist frisch gewählte Oberbürgermeisterin der Stadt Magdeburg und engagiert sich seit über 30 Jahren in vielen gesellschaftlichen Bereichen Magdeburgs. Sie ist außerdem:
Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit der Landeshauptstadt Magdeburg
• Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnen und Pflegen gGmbH
• Aufsichtsratsvorsitzende der Klinikum Magdeburg gGmbH
• Betriebsausschussvorsitzende des KKM
• Vorstandsmitglied im Verein PIA e.V.
• Mitglied im Förderverein Kinderförderwerk Magdeburg
• Mitglied des Präsidiums des 1. FC Magdeburg

In ihrem neuen Amt der Oberbürgermeisterin wird sie auch in Zukunft für unsere Stadt ordentlich anpacken. Dabei versucht sie unter anderem eine bestmögliche Lösung der aktuellen Flüchtlingssituation zu finden und auch das Großprojekt der Neuansiedlung von Intel möchte Simone Boris schnell vorantreiben. Die Gestaltung der Stadtteile, stabile Mietstrukturen und Angebote für Familien und Senioren stehen im Fokus – und somit Dinge, die auch bei uns Priorität genießen.

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