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Unsere StadtHelden 2025

Unsere StadtHeld:innen 2025

Fünf Beispiele, wie Magdeburger:innen aufeinander aufpassen

In Krisenzeiten zeigt sich, wie stabil ein „Zuhause-Gefühl“ wirklich ist. Nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern in ganz Magdeburg. Unsere StadtHelden 2025 machen genau das sichtbar: Sie schenken Zeit, inspirieren andere, kümmern sich um Mensch und Tier mit viel Fürsorge. Dabei sind sie ganz leise und verrichten ihr Ehrenamt ohne großes Aufheben, aber mit großer Wirkung.


Wir prämierten in diesem Jahr:

  • Freiwilligenagentur Magdeburg
  • Kunstkurve e.V.
  • Repair-Café Magdeburg
  • Gnadenhof Katzeninsel e.V.
  • FRIEMO – Friedhofsmobil Magdeburg des neue Wege MD e.V.

Jede dieser Initiativen stärkt Gemeinschaft auf ganz unterschiedliche Art.


Freiwilligenagentur Magdeburg – Schaltzentrale fürs Ehrenamt

Die Freiwilligenagentur Magdeburg ist so etwas wie die Drehscheibe für Engagement in der Stadt. Sie bringt Menschen zusammen, die helfen wollen, und Organisationen, die Unterstützung brauchen – von Integrationsprojekten über Nachbarschaftshilfen bis hin zu Einsätzen bei Festen oder in Vereinen.(%X)
In persönlichen Beratungen, über ihre Engagement-Datenbank und die App „freiwillig in Magdeburg“ findet die Agentur für sehr unterschiedliche Lebenssituationen passende Einsatzorte: für Menschen mit viel Zeit oder wenig, für Jüngere und Ältere, für alle, die sich punktuell oder regelmäßig einbringen wollen. Damit sorgt sie für etwas, das in Krisen schnell brüchig werden kann: das Gefühl, nicht allein zu sein – und zeigt zugleich, dass Verantwortung für die Stadt nicht nur bei Verwaltung und Verbänden liegt, sondern bei uns allen.

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Kunstkurve e.V. – Kunst vor der Haustür statt hinter Museumstüren

Die Kunstkurve e.V. macht Stadtteile zum Ausstellungsraum: Magdeburger Künstlerinnen zeigen ihre Arbeiten in Kneipen, Läden, Kirchen und anderen Orten rund um die Diesdorfer Straße – Malerei, Fotografie, Mixed Media, Skulptur und mehr.(kunstkurve-magdeburg.de)
Statt „hoher Kunst“ im abgeschlossenen White Cube entsteht so Nachbarschaftskultur: Man stolpert beim Spaziergang an der Ecke in eine Ausstellung, kommt mit Kunstschaffenden ins Gespräch, erlebt, dass Kreativität nicht nur im Zentrum stattfindet, sondern mitten im Kiez. Gerade in angespannten Zeiten ist das mehr als Deko: Kunstkurve schafft Begegnung, gibt lokalen Künstler*innen eine sichtbare Bühne und zeigt, dass Kultur kein Luxus, sondern Teil eines lebendigen Wohnumfeldes ist.

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Repair-Café Magdeburg – Hilfe zur Selbsthilfe und gelebte Nachhaltigkeit

Im Repair-Café Magdeburg werden seit Jahren kaputte Geräte nicht abgeschrieben, sondern wieder zum Leben erweckt: Haushalts- und Gartengeräte, Unterhaltungselektronik, Kleingeräte – alles, was tragbar ist, darf auf den Reparaturtisch. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Expert*innen wird geschraubt, gelötet und gelernt.(repaircafe-md.de)
Über 1.000 reparierte Radios und Plattenspieler seit Gründung, ein Kernteam an Ehrenamtlichen und jede Menge dankbare Gesichter zeigen: Nachhaltigkeit ist kein abstraktes Konzept, sondern eine Frage von Haltung – und von Orten, an denen man sich etwas zutraut, statt direkt neu zu kaufen.(diestadtfelder.de)
Nebenbei entsteht ein sehr analoges Netzwerk: Menschen bringen ihre Geräte, trinken Kaffee, kommen ins Gespräch. Reparieren wird so zu Nachbarschaftsarbeit – im besten Sinn des Wortes.

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Gnadenhof Katzeninsel e.V. – Ein Zuhause auf Lebenszeit

Der Gnadenhof Katzeninsel e.V. in Magdeburg nimmt Tiere auf, die sonst kaum eine Chancen hätten: alte, kranke oder misshandelte Tiere, für die reguläre Vermittlungen oft schwierig sind. Sie bekommen dort einen sicheren Ort, medizinische Versorgung und liebevolle Betreuung, teilweise sogar bis an ihr Lebensende. Rund 66 Tiere, darunter Katzen, Schafe, Ziegen, Ponys, Waschbären und Vögel, werden auf dem Hof versorgt. Der 1990er-Jahre gegründete Gnadenhof lebt bis heute von einem engagierten Helferteam, das täglich ehrenamtlich mit anpackt und die Arbeit nach dem Tod des Gründers Konrad Trummer in seinem Sinne weiterführt. Was das mit „Zuhause“ zu tun hat? Sehr viel. Hier wird sichtbar: Zuhause heißt Sicherheit, selbst wenn man alt oder schwach ist. Gemeinschaft heißt, Verantwortung auch für die Schwächsten zu übernehmen, in diesem Fall Tiere, die niemand anders mehr haben.

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FRIEMO – Friedhofsmobil Magdeburg

FRIEMO – das Friedhofs- und Einkaufsmobil des Vereins Neue Wege, macht für viele ältere oder mobil eingeschränkte Menschen etwas möglich, was sonst an Geld, Kraft oder Wegen scheitern würde: Fahrten zu den Gräbern verstorbener Angehöriger, Fahrten zum Wocheneinkauf, Zeit für kurze Gespräche und Zuhören.
Der ehrenamtliche Fahrer Steffen Schüler bringt die Fahrgäste seit knapp drei Jahren zuverlässig zu diesen emotional wichtigen Orten: kostenlos für die Bürger*innen der Stadt Magdeburg. FRIEMO bekämpft damit zwei Herausforderungen gleichzeitig: Einsamkeit, weil niemand „nur schnell ausgefahren“ wird, fehlende Mobilität, weil Wege in der Stadt sonst kaum zu bewältigen wären. So wird der Kleinbus zum rollenden „Zuhause“: ein Ort, an dem man gesehen und eben auch direkt mitgenommen wird.

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Fünf StadtHelden und ein gemeinsamer Nenner

So unterschiedlich diese Projekte sind, sie haben eines gemeinsam: Sie entstehen, weil Menschen nicht wegschauen, sie wirken dort, wo der Alltag manchmal brüchig wird und sie machen Magdeburg als Wohnort spürbar menschlicher. Als DSW sagen wir dafür bewusst Danke, auch mit einem Preisgeld von 500,00 € je StadtHeld, das direkt wieder in die Arbeit vor Ort fließt.

Jetzt sind Sie dran: Nominieren Sie Ihren StadtHeld

Vielleicht hatten Sie beim Lesen direkt ein Gesicht vor Augen: jemand, der regelmäßig für ältere Nachbar*innen mit einkauft, eine Person, ein kleines, mutiges Wohn- oder Cohousing-Projekt, das Nachbarschaft ganz neu denkt, oder eine Initiative, die in Ihrem Haus oder Kiez agiert. Dann erzählen Sie uns davon. Ihre Nominierung entscheidet mit, wer in Magdeburg sichtbar wird. So machen wir gemeinsam aus vielen leisen Alltagsgesten ein lautes Signal: Wir passen aufeinander auf.

Wer ist Ihr StadtHeld?
Jetzt entscheiden Sie!

Ihre Nominierung zählt!

Ihre Geschichte sollten wir uns unbedingt persönlich anhören? Sie wollen uns anrufen und uns Ihren Vorschlag nennen?
Das geht unter der Telefonnummer +49 391 568 49-69.

Sie wollen uns lieber ein E-Mail schreiben? Dann senden Sie diese direkt an unser Marketing-Team per marketing@diestadtfelder.de. Wir werden Ihnen dann binnen 14 Tagen antworten.

Auch direkt in unserer Geschäftsstelle in der Peter-Paul-Straße 32 können Sie Ihren Vorschlag in den Briefkasten einwerfen oder bei Veranstaltungen in den Stadtteilen vorbeikommen. An unserem Stand erfahren wir gern mehr über Ihre Nominierung.

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