Mehr Platz an der Sonne für die Mieter der Bertolt-Brecht-Straße

|   Die Stadtfelder-News

Wer die Leipziger Straße entlang fährt, entdeckt es bereits: Der Giebel des 10-Geschossers gegenüber der Uniklinik Magdeburg erstrahlt in neuen Farben. Im Dezember erfolgte der Auftakt für das 4,0 Mio. € schwere Modernisierungsprojekt der Wohnungsgenossenschaft Die Stadtfelder.

 

Nachdem mit der Giebelgestaltung bereits der erste Meilenstein des Projekts abgehakt ist, geht es unermüdlich weiter. Geplant ist für die vier Hauseingänge der Bertolt-Brecht-Straße 6 – 6c, eine moderne Wärmedämmung und umweltverträgliche Fassadenverschönerung. Außerdem die Erweiterung der freikragenden Loggien und Balkone um 60 cm sowie die Umgestaltung der Hauseingänge und Außenanlagen.

 

„Nachhaltigkeit wird bei der Modernisierung großgeschrieben“, hebt Vorstand Jens Schneider hervor. Für die Fassade kommen spezielle Aluminiumplatten zum Einsatz. Die farbigen Aluminium- Platten sind hoch flexibel und nach Ihrem Einsatz vollständig recyclebar.

 

Auf einer Baustelle gibt es täglich neue Herausforderungen, die es zu meistern gilt, um u. a. die Bauzeit von 12 Monaten einzuhalten. In diesem Jahr spielt Corona hier eine wesentliche Rolle. Zum Beispiel, wenn Mieter in Quarantäne sind und der Zutritt zur Wohnung nicht möglich ist oder Handwerker ausfallen. Auch Mietersprechstunden können aktuell nicht stattfinden.

 

Mieter der ersten Stunde ist Karl Heinz Lamprecht. Er wohnt seit 1971 in der Bertolt-Brecht-Straße. Er hat bereits die Modernisierung der Heizung, Fenster und Elektrik Anfang der 90ér Jahre miterlebt. Die aktuellen Bauarbeiten verfolgt er als Mitgliedervertreter mit besonderem Interesse. „Es schmerzt natürlich gerade ein wenig, den Balkon so lange nicht nutzen zu können. Umso mehr freuen meine Frau und ich uns auf den erweiterten Platz an der Sonne. Besonders schön ist es, dass unser Wohnhaus nach der Fassadensanierung wieder zum Blickfang in der Leipziger Straße wird.“

 

Moderner und bezahlbarer Wohnraum dafürsteht „Die Stadtfelder Wohnungsgenossenschaft“ in Magdeburg, betont Vorstand Jörg Koßmann. Für die Genossenschaft ist es die vierte Sanierung eines 10-Geschossers in dieser Form. Nach dem Auftakt am Hanns-Eisler-Platz folgte die Sanierung in der Albert-Schweitzer-Straße und die beiden Hauseingänge in der Dr.-Grosz-Straße.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Wohnblock P10 wurde 1971 errichtet. Die keramischen Spaltklinker erhalten jetzt eine moderne Wärmedämmung.
Gegenüber des Uniklinikums erstrahlt der Giebel der Bertolt-Brecht-Straße
Mieter der ersten Stunde - Karl-Heinz Lamprecht
Jörg Koßmann ist seit 2018 im Unternehmen und hat das Wohl der Genossenschaft im Blick.
Vorstand Jens Schneider setzt auf Nachhaltigkeit für die DSW.
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